Keep it simple

30. 8. 2010
Wie wird der „Mainstream-User“ das Internet künftig nützen? Sicher ist, dass es in Zukunft immer mehr „bewusste“ Internetnutzer genauso wie eine steigende Minderheit von überzeugten Aussteigern geben wird.
Es steht also eine Konzentration und Konsolidierung in bestimmten Nutzungszusammenhängen bevor. „Übrig bleiben dann eben nur noch ein bis zwei soziale Netzwerke, in denen sich User bewegen, und nicht drei bis zehn, deren Pflege schlicht und ergreifend zu viel Komplexität erzeugt“, erklärt Andreas Haderlein, Medienexperte des Zukunftsinstituts. A la longue wird sich in breiteren Schichten die Erkenntnis durchsetzen, dass das Internet ein Mittel zur Bekämpfung von Komplexität ist und nicht deren vorrangigster Verursacher. Das zeige vor allem die zunehmende lokal motivierte Nutzung von Online-Diensten, z. B. Store-Finder oder lokale Bewertungsplattformen. Gleiches gelte auch für den zuweilen exzessiven Gebrauch des Smartphones: „Wer kann schon die Übersicht über 100 installierte Applikationen behalten. Ein Grundgerüst von zehn Applikationen, das freilich auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist, macht das Leben schon leichter.“ Und das ist es ja, was von jeder Technologie letzten Endes erwartet wird: Lebenserleichterung und nicht -verkomplizierung. .

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