Digitale Österreicher

12. 7. 2011
E-Zines, Videos und soziale Netzwerke sind im heimischen Corporate Publishing überdurchschnittlich häufig. Das sagt eine Studie des Schweizer Marktforschungsinstituts zehnvier. Lediglich Microblogging-Dienste (Twitter) werden seltener genützt als in Deutschland oder der Schweiz.
 

Die österreichische Corporate-Publishing-Branche setzt überdurchschnittlich stark auf digitale Medien. Das geht aus der Basisstudie II (2010) des Schweizer Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmens zehnvier hervor, die den Einsatz digitaler CP-Medien im deutschsprachigen Raum untersucht.

 

Im Gegensatz zu Deutschland oder der Schweiz weist Österreich deutliche Stärken in der Verwendung neuer Medien auf. So ist der Einsatz von Online- bzw. E-Magazinen, Videos und Videoclips sowie von unternehmenseigenen Blogs und sozialen Netzwerken im heimischen CP überdurchschnittlich ausgeprägt.

 

Lediglich Microblogging-Dienste wie Twitter werden weniger häufig genützt als in anderen Ländern. Gründe für diese Ergebnisse lassen sich nicht unmittelbar aus der Basisstudie ableiten, so Managing Director Clemens Koob von zehnvier. „Ein Faktor bei sozialen Netzwerken mag sein, dass in Österreich die Verbreitung von Facebook in der Bevölkerung größer ist als in Deutschland.“ Eine weitere Besonderheit des heimischen Marktes stellen die vergleichsweise hohen Jahresbudgets für Corporate Publishing dar: Sie liegen mit gesamt 370.000 Euro 20.000 Euro über dem D-A-CH-Durchschnitt – für digitale Medien stehen 140.000 Euro (Durchschnitt: 130.000 Euro) zur Verfügung, Tendenz steigend.

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