Markenführer

28. 6. 2010
Gut gemachte Unternehmensmedien bauen Markenwelten und bestätigen Kunden in ihren Kaufentscheidungen. Umgekehrt könne schlecht gemachtes Corporate Publishing die Marke auch schädigen: wenn es nur zu Verlautbarungszwecken verwendet wird.
„Markenkernwerte können mit Corporate Publishing verfestigt und gestärkt werden“, betont Manuela Bruck von der Österreichischen Post. Corporate Publishing müsse Geschichten erzählen, meint Peter Deisenberger, Chef der Agentur Brainds, vormBuero16. Eine Aufgabe, die Werbung nicht leisten könne. Unterstützt von anderen Kommunikationsinstrumenten. „Dass Corporate Publishing das einzige Mittel ist, um eine Marke aufzubauen, dürfte selten vorkommen. Gerade bei kleineren Etats ist es aber ein zentraler Bestandteil“, weiß Klaus Lerch, Kompagnon von Egger & Lerch. So profiliere sich aktuell ein E-Voting Spezialist mit der weltweit einzigartigen Fachzeitschrift e-voting.cc. Informationen zum Unternehmen machen noch keine Markenwelt, unterstreicht Christian Schölnhammer vom Innsbrucker Institute of Brand Logic. „Corporate Publishing ist dann ein sinnvolles Tool für Unternehmen, wenn es dem Kunden oder Mitarbeiter realen Mehrwert bietet, ihm Leistungsvorteile kommuniziert bzw. ihn in seiner Lebenswelt abholt.“ Wirklich gute Markenführung mit Corporate Publishing sei in Österreich noch selten, so Schölnhammer, der seine Idealvorstellung an einem internationalen Beispiel illustriert: der Marke Nespresso. „Hier wird mit dem TVSpot ein Dialog aufgebaut, im Web fortgesetzt und im Kundenmagazin besprochen. Das ist integrierte Kommunikation.“

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